St. Eligiustage 2003, Mainz

2003 Eligiustage Mainz






Die RAZ Mainz berichtet

Herr Richard Weiland begrüßte die Mitglieder und Freunde der deutschen Goldschmiedegilde des hl. Eligius vor dem Gutenbergmuseum in Mainz und stellte Herrn Mühl vor, der den Mitgliedern und Freunden der Goldschmiedegilde die vielen sehenswerten Mainzer Baudenkmäler mit großer Sachkenntnis vorstellte.

Willkommen im Mainzer Dom.
Sie besichtigen ein Bauwerk, das zu den Sehenswürdigkeiten des Landes zählt. Der Mainzer Dom ist unsere Kathedrale, unsere Bischofskirche. Im Westchor, in der Achse des Domes, befindet sich die Kathedra, der Platz des Bischofs beim feierlichen Gottesdienst.

Unter dem Patronat des hl. Martin von Tours versammeln sich hier seit 1000 Jahren die Gläubigen. Kurz vor 975 wurde mit dem Bau dieses Domes begonnen. Die Bischofskirche des Erzbischofs von Mainz, der zugleich Erzkanzler des Deutschen Reiches war, sollte die Bedeutung des Mainzer Bischofs für Kirche und Reich deutlich machen.

Jedes Jahrhundert hat seinen Beitrag für die Erhaltung und Ausstattung des Gotteshauses geleistet.So finden Sie auch Werke Künstler unserer Zeit in dieses Bauwerk integriert. Besonders wertvoll ist für uns das Grab von Bischof Emanuel von Ketteler. (+1877) in der Marienkapelle. Es hält für uns die Erinnerung an den Bischof wach, der sich in Deutschland als erster mit den sozialen Fragen umfassend beschäftigt hat. Verborgene Schätze finden Sie in der Krypta unter dem Westchor. Die Ostkrypta, nach Erzbischof Bardo benannt, ist dem Gedächtnis der heiligen Männer und Frauen geweiht, die eine besondere Beziehung zum Bistum Mainz hatten. Ihre Reliquien werden in einem kostbaren Schrein aufbewahrt."

DER GOLDENE SCHREIN IM DOM ZU MAINZ

Fertiger des Heiligenschreines ist der Mainzer Goldschmied Richard Weiland.

Laßt uns in dieser Zeitlichkeit diejenigen verehren, welche wir in der zukünftigen Welt als Verteidiger zu besitzen wünschen. Und wie wir selbst mit ihnen (den Heiligen) und den Gebeinen unserer Vorväter (in der selben Erde) vereint werden, so laßt uns in der Nachahmung ihres Glaubens mit ihnen verbunden sein.
Mit diesem Wort aus der Predigt des hl. Rabanus Maurus am Feste des hl. Alban, das in den Sockel des großen Reliquiars der Mainzer Heiligen, das 1960 anläßlich des silbernen Bischofsjubiläums von Bischof Dr. Albert Stohr in der Ostkrypta des Mainzer Domes aufgestellt wurde, eingegraben ist, ist Sinn und Bedeutung desselben klar umschrieben.

Zuvor schon hatte der Heilige ausgeführt, daß gewiß alle Blutzeugen ehrfürchtig zu verehren seien, daß aber unsere Verehrung ganz besonders denen gebühre, deren Reliquien wir besitzen. Sie sind hier unsere Helfer, sie sollen nach dem Tod unsere Beschützer sein. In der selben Erde sollen unsere und ihre Gebeine ruhen. Ihr Vorbild soll uns darum immer vor Augen stehen. Rabanus Maurus führt das noch näher aus: "Jene haben Gott aus ganzem Herzen geliebt, mit ganzer Seele, mit ganzer Kraft, sowie ihre Nächsten, wie sich selbst. Ziehen daher auch wir nichts der Liebe zu Gott vor und helfen wir nach Kräften unseren Nächsten. Jene haben die Laster gehaßt und die Sünden gemieden; verabscheuen auch wir in ähnlicher Weise die Laster und meiden wir die Sünden.

Sie flohen dem Luxus des L
ebe ns; durch den rechten Glauben und gute Werke suchten sie das ewige Leben; so laßt auch uns den Gelüsten des Fleisches entsagen und durch den Glauben, der in der Liebe tätig wird, das ewige Leben und die endlos währenden Freuden suchen."

Der Erinnerung an 22 Heilige, die im Bistum Mainz gelebt und gewirkt haben oder bei uns in besonderer Verehrung stehen, haben darum die Katholiken der Diözese das Reliquiar gewidmet, das in den dargestellten Heiligen die innere und äußere Geschichte des christlichen Glaubens am Rhein, Main und Nahe, in Wetterau und Odenwald spiegelt.

DIE GESTALT DES SCHREINES

Die Vision des himmlischen Jerusalems, wie sie der Apostel Johannes (Offb21,10 ff.) schaute, als die mit kostbaren Steinen verzierte, wohlummauerte Stadt, deren Grundsteine die 12 Apostel des Lammes (Offb 21,14) sind, gab die Anregung für die künstlerische Gestaltung des Schreines.

Eng aneinandergereiht stehen die Gestalten der Heilen wie eine Mauer nebeneinander, deren Zinnen die Köpfe sind.

Als Eckpfeiler sind St. Krescens, der erste Bischof der Mainzer Kirche, St. Bonifatius, der Apostel Deutschlands und Erneuerer der Mainzer Kirche, St. Willigis, der Erbauer des Domes und St. Petrus Canisius, der zweite Apostel Deutschlands, besonders hervorgehoben.

Die Individualität der Heiligen wird durch ihre Attribute, von Edelsteinen und Perlen leuchtend und durch die Scenen aus ihrem Leben und Wirken, die jeweils ihnen zu Füßen dargestellt sind, sichtbar gemacht.

Der Deckel des Schreines veranschaulicht das in vier Bildern, die wieder der Offenbarung des Johannes entnommen sind. Die Gebete der Heiligen sind es, die als Räucherwerk aus dem goldenen Rauchfaß vor dem goldenen Altar des Himmels aus der Hand des Engels emporsteigen (Offb 8, 3 f.) im Kampf Michaels mit den Mächten der Finsternis, in dem dieser den Kampf des Weibes, das ist der Kirche, mit seinen himmlischen Heerscharen besiegt, haben die Heiligen durch ihr Zeugnis für Christus mitgekämpft und sind so Vorbild der kommenden Geschlechter geworden(Offb 12, 1 ff.).

Der Fürsprache der Heiligen vertraut der Christ beim Weltgericht. Der Weltenrichter Christus sagt ja selbst: Wer überwindet, dem werde ich verleihen, mit mir auf dem Throne zu sitzen, so wie ich überwunden habe und mich zu meinem Vater auf den Thron gesetzt habe (Offb 3, 21).

Dieser Weltenrichter ist aber derselbe Christus, der durch seinen Tod am Kreuze die Welt erlöst hat.

In dem mittelalterlichen Motiv des Gnadenstuhles, in dem Gott Vater Christus am Kreuz in seinen Händen hält, verbunden im Heiligen Geiste, hat dieser Gedanke seine tiefste Darstellung gefunden. In diesem Bilde der allerheiligsten Dreifaltigkeit, umgeben von den neun Chören der seligen Geister, die Gott ewig ihr Dreimalheilig singen, hat das Reliquiar darum auch seinen Abschluß gefunden.

Die Inschrift an der Bodenleiste gibt Aufschluß über den Anlaß der Aufstellung des Reliquiars. Auszug der Texte von Prof. Dr. Dr. Anton Ph. Brück und Richard Weiland.


Herbert Cürvers, Präsident von Eureloy, der internationalen Vereinigung
der Eligiusgilden und -bruderschaften, bei der Betrachtung des Heiligenschreins

Ein Schrein, der Geschichte beinhaltet, der dem, wer sehen und hören will, architektonisch ein Gesamtbild vermittelt, dessen Lösung im Glauben besteht und zu dem der Goldschmied Richard Weiland, ein großer Meister unserer Zeit, dem Reliquiar aus Edelmetallen und Edelsteinen Gestalt verliehen hat zu einem von ihm erdachten Denkmal auf ewige Zeiten. wf.

GUTENBERGMUSEUM DAS WELTMUSEUM DER DRUCKKUNST

Johannes Gutenberg, der Mann des letzten Jahrtausends, war der größte Sohn der Stadt.
1452 entstand sein berühmtes Meisterwerk, die 42-zeilige Gutenbergbibel, von der heute nur noch 48 Exemplare weltweit erhalten sind. Um das zu leisten, mußte Gutenberg sowohl die Druckpresse, die Drucktechnik und den Guß der wiederverwertbaren, also beweglichen Buchstaben und die Satztechnik erfinden und entwickeln. Seine Erfindung revolutionierte die Verbreitung von neuen Ideen, Wissen und Bildung.

DIE KIRCHE ST. STEFAN MIT DEN FENSTERN VON MARC CHAGALL

St. Stefan ist die Grabeskirche von Willigis, gestiftet von ihm als Kollegiatstift 990.

Die neue Form wurde als Friedenshaus von Chagall gestaltet.
Pfarrer Schäfer begrüßte die Mitglieder und Freunde der Goldschmiede-Gilde St. Eligius sehr herzlich in seiner Kirche und lud sie ein, die wundervoll gearbeiteten Kirchenfenster von Chagall zu bewundern, die er verständnisvoll erklärte.
Als Kirchenkünstler durften wir mit dem Pfarrer in den Chorraum gehen. Hier sah man noch eindrucksvoller die Blautöne der weltbekannten Chagallfenster. Die einfühlsamen Worte des Pfarrers unterstrichen das Leitthema der Fenster Gott zum Lobpreis und regten die Betrachter zur Besinnung, Freude und Hoffnung an. Zeichen jüdisch-christlicher Verbundenheit, französisch-deutscher Freundschaft, Völkerverständigung. Preist den Herrn, alle Ihr Werke preiset den Herrn.
Die Aussagekraft der Fenster ist beispiellos durch die künstlerische Umsetzung Marc Chagalls und ist mit ein Verdienst von Pfarrer KlausMayer, der ein Freund von Chagall war.

DOMSCHATZKAMMER

Die heutige Domschatzkammer befindet sich in der ehemaligen Nikolauskapelle
aus dem frühen 15. Jahrhundert an der Westseite des Domkreuzganges. Sie
beherbergt lit
urgische Gefäße aus dem 10. bis zum 20. Jahrhundert. Objekte mittelalterlicher Zeit sind zum Beispiel die hochgotischen Buchdeckel aus St. Stefan und der ehemaligen Liebfrauenkirche sowie die bischöflichen Insignien des Erzbischofs Siegfri e d III. von Eppstein (1230-1249). Aus Renaissance und Barock stammen unter anderem ein Meßkelch aus dem portugiesischen Königshaus und zahlreiche Strahlen monstranzen , die von namhaften Augsburger Goldschmieden gearbeitet wurden. In der Abteilung des 19. Jahrhunderts sind neben den Insignien ( Mitra , Stab und Pontifikalschuhe) von Bischof Joseph Ludwig Colmar (1802-1818) liturgische Gegenstände aus dem Besitz von Bischof von Ketteler (1850-1877), darunter auch die Krümme seines Bischofsstabes, ausgestellt.


Richard Weiland II.

Exklusive Goldschmiedekunst

Die Begabung des Vaters, die Disziplin der Mutter, die Hingabe an den Genuß des Lebens und schließlich die Begeisterung für die Goldschmiedekunst. Mehr braucht Ric Weiland nicht, um eindrucksvolle, außergewöhnliche und sehr exklusive Kunstwerke zu schaffen.

Weiland Seite

Die Mitglieder und Freunde der deutschen Goldschmiede-Gilde St. Eligiushaben auf Einladung den Künstler, den Goldschmied in Mainz besucht und durften sein Unternehmen Große Bleiche 28 a, sein Haus der Goldschmiedekunst, das Kultur atmet, und die Schatzkammer besichtigen.



Der Mainzer Goldschmied kann seine Arbeiten voller Stolz präsentieren. Eine exakte originalgetreue Nachbildung der Deutschen Kaiserkrone entstand unter der Führung von
Ric Weiland. Zahlreiche bekannte Kunstwerke der deutschen Geschichte gingen durch die kompetenten Hände des Goldschmieds. Der Reliquienschrein oder auch die Tassel (Mantelschließe) der Kaiserin Gisela.



Der Rheinländer ist ein freundlicher und gleichzeitig ruhiger, angenehmer Mensch. Er zeigt uns einige seiner aktuellen Arbeiten. Colliers mit beeindruckend farbigen und großen Edelsteinen, die extrem wertvoll aber auch sehr kleidsam sind und in die man sich verlieben kann. "Nun gehen wir in die Schatzkammer."
Ric Weiland öffnet eine schmiedeeiserne Tür, die Treppe führt uns nach unten. Auf dem Weg erfahren wir, dass Richard Weiland I. ein über die deutschen Grenzen bekannter und sehr geschätzter Goldschmied, ein Künstler, ein anerkannter Meister der Goldschmiedekunst war. Einer seiner beruflichen Schwerpunkte war die Sakrale Kunst" der Entwurf, die Gestaltung von liturgischem Gerät zum Lobe seiner Herrlichkeit. Von großer Bedeutung ist u.a. der goldene Schrein im Dom zu Mainz, der unter seinen Händen geschaffen wurde. Sogar der Vatikan bestellte in Mainz. Der erste Raum der Schatzkammer liefert den Beleg.
Jeder Museumsdirektor, jeder Kunstsachverständige würde über diese Sammlung begeistert sein. Das zeigte sich auch bei den Mitgliedern der Eligiusgilde.

Im nächsten Raum erwartet uns der Stolz von Ric Weiland.
Seine Kollektion "Mensch". Opulent, kunstvoll und eigenwillig. Der Menschenfreund Weiland hat seinem handwerklichen Geschick freien Lauf gelassen. Leidenschaft ohne betriebswirtschaftliches Kalkül. Unverkäuflich und einzigartig. Eine Pyramide aus Bergkristall, die von Menschen aus Gold umgeben ist. Weiland hat sie "Lebenspyramide" genannt. Der Mensch in Bewegung, immer auf dem Weg nach oben, zur Spitze und leider viel zu oft an den Rand gedrängt.

Es sind viele Stücke aus der Hand des Meisters, die Geschichten erzählen. über die Liebe, die Güte, die Zeit oder auch die Hoffnung. Jedes einzelne Stück eine Kostbarkeit. Der Materialwert ist unwichtig. Es sind die Gemälde oder Skulpturen eines Goldschmiedemeisters und Menschenfreundes.

Wir, die Kuratoren Bernd Cassau und Werner Fischer sowie alle Gäste, Mitglieder und Freunde der deutschen Goldschmiede-Gilde St. Eligius bedanken uns bei Ihnen, Herr Weiland, für die erwiesene Gastfreundschaft, für die Ausarbeitung und Organisation der eindrucksvollen Mainzer Eligiustage.
Die Texte von Corinna Keller wurden auszugsweise Exclusive-Life entnommen, die Fotos sind von Weiland II. Weitere Texte wurden von Werner Fischer hinzugefügt.

Plenarsitzung in Mainz
am Samstag, dem 26. April 2003, Beginn 22 Uhr

Der Kurator Bernd Cassau begrüßt die anwesenden Teilnehmer und stellt Herrn Goldschmiedemeister Michael Morawitz aus Oldenburg als neuen Aspiranten vor. Als Gäste begrüßt Herr Cassau Herrn Weiland und die Geschäftsführerin des Hauses der Goldschmiedekunst, Frau Schwarz. Entschuldigt haben sich die Herren Wiegleb, Fletschinger und Feldkamp.

Für die gemeinsame Ausarbeitung des Berichts über die Eligiustage in Köln durch die Ehepaare Bernhard Bertram, Essen, und Werner Fischer, Ahlen, erhielten Frau Bertram und Frau Anni Fischer jeweils ein Buchgeschenk vom Kurator Bernd Cassau, Paderborn.

Herr Claus Pohl, Duisburg, berichtet über die Kassenlage und stellt das Jahr 2002 in allen Ein- und Ausgabetiteln vor, die von Herrn Johannes Wistuba, Nottuln, abgezeichnet werden.

Für das Jahr 2002 ist eine Ausstellungmit dem Thema Kreuz" geplant. Die Kreuze sollen in Mainz im Haus der Goldschmiedekunst von Herrn Weiland ausgestellt werden. Eine Wanderausstellung wurde in Erwägung gezogen. Nach einer anregenden Diskussion wurde beschlossen, daß nur Mitglieder an der Ausstellung teilnehmen sollen.

Folgende Mitglieder haben sich bereit erklärt, Kreuze anzufertigen:
Herbert Cürvers, Kevelaer, 2 Kreuze,
Klemens Graffy, Pforheim, 2
Johannes Abele, Vallendar, 1
Bernhard Bertram, Essen, 2
Werner und Raphael Fischer, Ahlen, 3
Johannes Wistuba, Nottuln, 2
Claus Pohl, Duisburg 2
Bernd Cassau, Paderborn 2 und als Gast
Richard Weiland, Mainz.

Für die Eligiustage 2004 wurden nachfolgende Vorschläge gemacht:
Stralsund, Antwerpen, und Dresden. Es kristallisierten sich Dresden und Antwerpen mit gleicher Stimmzahl als Favoriten heraus. Der Kurator Bernd Cassau sollte sich zuerst mit Dresden in Verbindung setzen.
Termin 23.04.04 – 25.04.04.

Es wurde über die neue Broschüre gesprochen. Um die Broschüre auch für die Mitgliederwerbung besser nutzen zu können, wurde beschlossen, die Ausstellung 2004 abzuwarten, um Fotos von den ausgestellten Kreuzen mit in die Broschüre einzubinden.

Werner Fischer, Ahlen, berichtet über die Informationen der deutschen Goldschmiede-Gilde St.Eligius an die deutschen Bischöfe. Leider waren die Rückmeldungen unbedeutend.
Mitgliederwerbung: Jedes Mitglied sollte interessiert sein, neue Mitglieder für die Gilde zu werben.

Unter Verschiedenes empfahl Bernhard Bertram, Essen, die Ausstellung im Landesmuseum in Mainz.
Der Kurator Bernd Cassau überreichte Herrn Weiland als Dank für die Führung in seinem Haus, dem Haus der Goldschmiedekunst" die Eligiusmedaille.
Ende der Jahresvollversammlung um 23 Uhr 50.


Nachtrag:
Am Sonntag freuten wir uns auf die Messfeier in St. Peter. Der Gottedienst mit den Kommunionskindern mit musikalischer Untermalung und festlichem Einzug der Eligiusfigur durch den Kurator bene meritus Werner Fischer aus Ahlen getragen.
In der wunderschön gestaltenen Rokokokirche, einzigartig für Mainz. Pfarrer Mayer begrüßte die Gildmitglieder und Freunde sehr herzlich und wir bedankten uns mit einer Silbernen Medaille von Herrn Weiland die für St. Peter gestaltet war.




Nach dem Gottedienst führte uns Herr Weiland in die Hallenkirche St. Quintin, gebaut um 1300. Das Innere von St. Quentin ist von solcher Weite und Freiheit, so durchleuchtet von allenthalben verteilten Fenstern, dass es wohl der edelste Raum ist, den die Mainzer Kirchen der Gotik zu bieten haben. Der Küster erklärte uns kurz ein paar Kostbarkeiten, den Christus-Korpus um 1300, zeigte und das Tabernakel in feinstem Transparent Grün von Richard Weinland, hergestellt um 1960.


Nun ging es direkt zum Schiff Gutenberg, was für unsere Gruppe von Herrn Weiland teilweise reserviert war. Bei kühlen Getränken im blauen Salon saßen wir und genossen die Schifffahrt in den Rheingau, dann wurde zum Buffet geladen.
Wie immer freuen wir uns auf die nächsten Eligiustage 2004 in Dreden.

Bericht von Kurator Bernd Cassau.




St. Eligius und die Mitglieder und Freunde der Deutschen Goldschmiedegilde St. Eligius auf der "Gutenberg"